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2. Bundeskonferenz Wohnen in Gemeinschaft findet am 4. und 5. November in Berlin statt

Recht – Personal – Wirtschaftlichkeit: Die bundesweite Plattform für das Leben in ambulant begleiteten Wohngemeinschaften – Eine Kooperation des Fachverbandes wig mit der Redaktion „Häusliche Pflege“

Die erfolgreiche Kooperation der Redaktion Häusliche Pflege mit dem Verband „wig – Wohnen in Gemeinschaft“ geht in die Fortsetzung. Die Kooperationspartner laden zur  2. Bundeskonferenz Wohnen in Gemeinschaft nach Berlin. Sie ist der Treffpunkt für alle Leistungserbringer und deren Partner sowie für Politik und Kostenträger.

Im Mittelpunkt stehen unmittelbar in der Praxis verwertbaren Ratschläge und Konzepte für eine Qualitätsoptimierung von Versorgungen und die Begleitung der Menschen in Wohngemeinschaften. Es wird nicht „akademisiert“, sondern praxisorientiert informiert und es werden Handlungsvorschläge unterbreitet, die den Leistungsanbietern ermöglichen, die Qualität ihrer Arbeit unmittelbar zu steigern.

Praxisorientierte Problemlösung ist das Leitmotiv der Beiträge der Referenten, die aus den angesprochenen Bereichen kommen, und die Bundeskonferenz unter der Präsidentschaft von Claudius Hasenau, dem Vorsitzenden von WIG Wohnen in Gemeinschaft e.V. inhaltlich gestalten.

Recht – Personal – Wirtschaftlichkeit!

Die Themenfelder der „Bundeskonferenz Wohnen in Gemeinschaft“ in Berlin:

Recht: Gestaltung und Begleitung ambulant betreuter Wohngemeinschaften ist „Hochseilakrobatik“. Pflege- und Krankenkassen schwingen die leistungsrechtliche Axt. Hat in den letzten Jahren vornehmlich das Ordnungsrecht Probleme bereitet, ist es jetzt zunehmend das Leistungsrecht – und zwar in Bezug auf alle Kostenträger, einschließlich des Sozialhilfeträgers.

Personal: Damit aber nicht genug: WG-Versorgung und Begleitung erfolgt nicht von Geisterhand, sondern durch Menschen. Wenngleich die Personalbindung in Wohngemeinschaften erwiesenermaßen deutlich höher ist als im „Tourenpflegedienst“, und zwar sei es im Bereich „normaler“ häuslicher somatischer Pflege, Demenzbetreuung und auch Intensivpflege, wäre es blauäugig, Personalbeschaffung in Wohngemeinschaften als Kinderspiel zu bezeichnen.

Wirtschaftlichkeit: Das gilt insbesondere auch deswegen, weil ambulante Leistungen in Wohngemeinschaften auch spezialisierte und entsprechend qualifizierte Fachkräfte, insbesondere auch Leitungskräfte, benötigen. Patienten und Nutzer, ihre Angehörige und auch die Belange des Pflegedienstes müssen zu einem wirtschaftlich nachhaltigen gemeinsamen Erfolg zu führen.

Damit ist die Bundeskonferenz auch in diesem Jahr wieder Pflichttermin für alle Leistungsanbieter in ambulant betreuten Wohngemeinschaften. Unter dem Tagungspräsidium von Claudius Hasenau als inhaltlichem Mentor der Konferenz referiert eine ausgewählte Riege hochkarätiger Fachleute. Auch dieses Jahr wird wieder das Gespräch mit der Politik gesucht, um auf die Anliegen von Wohngemeinschaften in Deutschland aufmerksam zu machen und Problemlösungen einzufordern.

Programm für den 4. November:

Update Leistungsrecht: Prof. Ronald Richter

Update Ordnungsrecht: Dr. Lutz H. Michel

Vortrag: Hygiene in Wohngemeinschaften, Reinhard Strohdeicher, Zentrum für Hygiene, Evangelische Kliniken Gelsenkirchen

Vortrag: Personalentwicklung in Wohngemeinschaften, Cora Hollmann, Diplom Psychologin Cora Hollmann Human Resources

Vortrag: Wir brauchen Wohngemeinschaften als Regelangebot: Stolpersteine in der Gründung und dem Ausbau von Wohngemeinschaften, N.N.

Vortrag: Was darf ein WG-Platz kosten? Kosten der Unterkunft, unverhältnismäßige Mehrkosten, poolen von Leistungsansprüchen etc., N.N.

Vortrag: Break Even: Erträge kalkulieren, Claudius Hasenau, wig – Wohnen in Gemeinschaft

Vortrag: Das Bundesteilhabegesetz – Eingliederungshilfe in Wohngemeinschaften? N.N.

Programm für den 5. November:

Workshop: Interne und externe Kommunikationsstrategie für WGs, Susanne Schübel, Journalistenbüro Herne

Workshop: Demenz – erleben, verstehen, handeln, Manuela Ahmann, Dipl.-Medizinpädagogin, freiberufliche Dozentin

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