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18 „Neue“ starten Ausbildung bei APD – das ist Rekord!

Das ist Rekord! Noch nie hatten wir so viele Auszubildende wie heute: 58 Frauen und Männer lassen sich bei der APD zur Altenpflegefachkraft qualifizieren – Wir punkten mit unserer Ausbildungsabteilung, einer eigenen Akademie, 20 Praxisanleitern und einer Ausbildungsbeauftragten

Gelsenkirchen, im April 2019. Noch nie hatte die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH so viele Auszubildende wie heute: 18 Frauen und Männer beginnen im April und Mai bei dem privaten ambulanten Pflegedienst mit der dreijährigen Altenpflegeausbildung. Nachdem gerade zehn frischgebackene Altenpfleger ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, erhöht sich die Zahl der APD-Azubis damit von 50 auf nunmehr 58: Das entspricht einer Steigerung um 16 Prozent!

Für den Run auf die Ausbildungsplätze hat APD-Chef Claudius Hasenau eine einfache Erklärung: „Am 1. Januar 2020 beginnt die generalisierte Pflegeausbildung. Viele Teilnehmer wollen aber nach dem alten Gesetz eine auf die Altenpflege spezialisierte Ausbildung  beginnen. Diese ist mit einer Ausbildungsvergütung von monatlich 1.141 Euro im ersten Jahr nicht nur besser bezahlt, sondern auch inhaltlich wesentlich gründlicher.“

„United Nations of APD“

Die neuen Auszubildenden machen in ihrer Vielfalt die „United Nations of APD“, wo schon heute mehr als 15 verschiedene Sprachen gesprochen werden, noch bunter und internationaler. Erstmals nehmen sechs junge Frauen aus Vietnam bei dem Pflegedienst ihre Ausbildung auf. Dazu arbeitet die APD mit den Ludwig Fresenius Schulen der COGNOS AG zusammen, einem der größten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland. An den Start geht im Frühjahr auch ein alleinerziehender Vater. Der ausgebildete Metzger ist fest entschlossen, die Pflegefachausbildung nach beruflichen Umwegen nun im zweiten Anlauf zu schaffen. Einen Ausbildungsplatz erhielt auch der zweite aus Syrien geflüchtete Anwalt. Er folgte der Empfehlung seines Freundes Abdallah, der nach einer Orientierungsmaßnahme für Geflüchtete von der APD ein Ausbildungsplatzangebot erhielt und sich nun im zweiten Ausbildungsjahr befindet. Alle Azubis – 14 Frauen und vier Männer – sind volljährig, einige haben das 40. Lebensjahr bereits überschritten.

Auf dem Weg zum Erfolg begleiten

„18 Auszubildende in unsere Abläufe zu integrieren und durch die Ausbildung zu begleiten, stellt eine große Herausforderung für unser Unternehmen dar“, sagt der APD-Pflegedienstleiter Björn Schulte, der gemeinsam mit der APD-Qualitätsbeauftragten Janina Bialon für die angehenden Altenpflegefachkräfte verantwortlich ist. Unterstützung erhalten sie durch speziell geschulte Praxisanleiter. Aktuell absolvieren zehn erfahrene Pflegefachkräfte der APD eine entsprechende Weiterbildung. In Zukunft werden sie – gemeinsam mit zehn weiteren Kolleginnen und Kollegen – die Newcomer persönlich unterstützen, damit diese ihr Ausbildungsziel mit Erfolg erreichen.

Hausinterner Lehr- und Praxisraum mit eigener Bibliothek

Die APD zählt mit mehr als 450 Mitarbeitenden, über 900 Patienten, einer Tagespflege und  18 Demenz-Wohngemeinschaften zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland.

Um die 58 Auszubildenden kümmert sich eine speziell geschulte Pädagogin in einer eigenen Ausbildungsabteilung. Die APD Akademie organisiert in modernen Schulungsräumen an der Pastoratstraße 1 hausintern Fort- und Weiterbildung. Um das Gelernte für die Praxis zu vertiefen, stehen den Auszubildenden ein professionell ausgestatteter Lehr- und Praxisraum und eine Fachbibliothek zur Verfügung.  APD-Chef Claudius Hasenau: „Mit der Gründung und dem Ausbau unserer APD Akademie wollen wir dem Fachkräftemangel in dieser Region entgegenwirken. Damit stellen wir uns als sozialer Dienstleister unserer sozialen Verantwortung für die Stadt Gelsenkirchen.“

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