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Gut versorgt auf Graf Bismarck: APD eröffnet integriertes Wohnprojekt im Zukunftsquartier

Erster Spatenstich für neues Generationenprojekt am Wasser: APD kombiniert Betreutes Wohnen mit WGs für Demenzkranke am Rhein-Herne-Kanal – Mülheimer Investor realisiert 7,5-Mio-Bauprojekt – 60 Prozent schon vermietet

Am Kanal wächst zusammen, was zusammengehört: 17 hochwertige Einheiten für Betreutes Wohnen mit Gütesiegel kombiniert die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH ab April 2017 mit drei anbieterverantworteten Wohngemeinschaften für insgesamt 24 demenziell veränderte Menschen am Hafen Graf Bismarck. Als Bauherr für das 7,5 Mio. Euro teure integrierte Wohnprojekt „Leben auf Graf Bismarck“ an der Lübecker Straße konnte das Mülheimer Investoren-Ehepaar Ursula und Peter Kirchner gewonnen werden. Für die Planung zeichnet der Gelsenkirchener Architekt Ulrich Domnik verantwortlich. Am 18. Mai trafen sich alle Beteiligten mit Wirtschaftsförderungsdezernent Dr. Christopher Schmitt zum ersten Spatenstich für das neue Generationenquartier am Wasser, die Fertigstellung ist für April 2017 geplant.

Rheinelbe, Schaffrath, Sutum, Rotthausen und jetzt Graf Bismarck: Die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH, einer der zehn größten privaten Pflegedienste in Deutschland, nimmt in Gelsenkirchen das mittlerweile fünfte Demenz-Wohnprojekt ins Visier. Und wieder ist es eine Premiere: Zum ersten Mal nämlich kombiniert das Unternehmen Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen mit Betreutem Wohnen. Die APD rechnet dabei mit rund 40 neuen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, die für „Leben auf Graf Bismarck“ entstehen werden. Weitere 25 Arbeitsplätze werden bei medizinischen Dienstleistern im Gebäude entstehen. „Graf Bismarck boomt“, kommentierte Stadtrat Dr. Christopher Schmitt, Chef der Gelsenkirchener Wirtschaftsförderung, das Vorhaben: „Leben auf Graf Bismarck ist attraktiv und begehrt. Bei diesem Projekt bedeutet Leben und Wohnen auf Graf Bismarck auch Arbeit für die anderen. 65 neue Arbeitsplätze – das ist allein genommen eine sehr erfreuliche Entwicklung.“

Barrierefrei und nachbarschaftlich
Das Gebäude mit rund 3.700 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche in erster Reihe am Rhein-Herne-Kanal wird sich die APD mit Mietern aus dem medizinischen Bereich teilen.  APD-Geschäftsführer Claudius Hasenau: „Hochwertiger, barrierefreier Wohnraum für Menschen in der zweiten Lebenshälfte ist noch knapp. Wir stellen Frauen und Männern in den besten Jahren mit diesem Projekt ein Zuhause zur Verfügung, das ihrer Lebenswirklichkeit entspricht, das ihren Ansprüchen genügt und in dem sie sicher versorgt alt werden können.“ Auch für Nachbarschaftlichkeit wird gesorgt – so wie bei allen anderen Projekten der APD auch. Claudius Hasenau: „Wir kümmern uns um den Quartiersbezug und werden nachbarschaftliche Kooperationen aufbauen, zum Beispiel zum Kindergarten.“

Attraktiver Wohnmix für hohe Ansprüche
Die Mieter können aus einem attraktiven Wohnmix wählen. Neun Appartements (je 43,5 m2), sechs 2,5-Zimmer-Wohnungen (je 63,5 m2) und zwei Penthäuser mit Dachterrasse (je 104 m2) stehen zur Verfügung. Die APD strebt dafür das NRW-Gütesiegel für Betreutes Wohnen an. Verkehrsgünstig gelegen zu den Autobahnen A42 und A2 zwischen den Städten Gelsenkirchen und Wanne-Eickel, unmittelbar am Emscher-Park-Radweg und in direkter Nachbarschaft zur ZOOM Erlebniswelt bieten sie bodentiefe Fenster, Balkons und Terrassen sowie eine Stellplatzanlage mit Garage und einen großen Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum. Ergänzt wird das Ensemble durch drei anbieterverantwortete Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen, in denen jeweils acht Menschen mit Demenz ein familiäres Zuhause finden können.

Perfekt im Zeitplan
Finanziert wird das Bauvorhaben im Wert von rund ca. 7,5 Millionen Euro durch das Mülheimer Investoren-Ehepaar Ursula und Peter Kirchner. Es ist bereits das zweite Engagement der Kirchner Liegenschaften GmbH in der Emscherstadt. Das APD-Demenzprojekt „Leben in Sutum“ wurde 2014 ebenfalls mit Unterstützung der Eheleute Kirchner realisiert. „Wir haben in Gelsenkirchen auf allen Ebenen verlässliche Partner gefunden und sind auch diesmal wieder perfekt im Zeitplan“, sagt Peter Kirchner über die Zusammenarbeit. Erfreut zeigt sich Kirchner über das Interesse an der Baumaßnahme. Kirchner: „Mehr als 60 Prozent der Mietfläche ist vor Baubeginn voll vermietet.“

Zukunftsweisende Energieversorgung
Nicht nur das Konzept und die Lage von „Leben auf Graf Bismarck“ sind einzigartig, auch die architektonischen Vorgaben des Geländes suchen ihresgleichen. 40 % des Strombedarfs des Objektes wird über Photovoltaik-Anlage erwirtschaftet. Der zentrale Einkauf der Energie gewährt allen Mietern einen sehr günstigen Strombezug. Die komplette Energie für die Fußbodenheizung, Warmwasserversorgung und Kühlung des Objektes wird über Geothermie sichergestellt.  Hierfür wird eine Herner Spezialfirma 20 Bohrungen bis 140 Meter Tiefe in den Boden einbringen. Architekt Ulrich Domnik: „Wer modernen Wohnkomfort in toller Lage wünscht, kann ab 2017 komfortabel und barrierefrei in einem Generationenquartier direkt am Wasser wohnen. Die zukunftsweisende Energieversorgung wird die Energiekosten auf ein Minimum reduzieren.“

Mehr Informationen:
www.apd.de

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