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TV-Stars lesen im Palast

Liebeskatastrophen, makellose Morde und der verborgene Sinn des Lebens: Michaela May, Charles Brauer und Suzanne von Borsody präsentieren ab September Lieblingsliteratur und tolle Musik

„Im Palast um 11“ – so heißt die neue Veranstaltungsreihe im Mondpalast, die Deutsch-lands TV-Elite ab dem 20. September nach Wanne-Eickel führt. Bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler wie Michaela May, Charles Brauer und Suzanne von Borsody interpretieren aus-gewählte Lieblingstexte. Das Solistentrio „Amanti della Musica“ umrahmt die Lesungen mit Musik von Astor Piazzolla, George Gershwin, Scott Joplin und Duke Ellington. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Karten gibt es zum Preis von 19,50 Euro (inkl. 1,- Euro Systemgebühr).

 

Die Reihe „Im Palast um 11“ entstand als Kooperation zwischen Prinzipal Christian Stratmann mit dem Bochumer Eventmanager und Medien-berater Sascha Hellen („Steiger-Award“). „Ich freue mich sehr auf die wundervollen Gäste und ihre Lesungen im Mondpalast“, so Christian Stratmann: „Diese Glanzlichter werden dazu beitragen, dass unser großes Volkstheater seine Popularität als Publikumsmagnet und Leuchtturm im Ruhrgebiet weiter ausbauen kann.“

 

Michaela May macht den Anfang

Als ersten Stargast begrüßt Prinzipal Christian Stratmann die Schauspielerin Michaela May. Sie liest am Sonntagmorgen, 20. September, um 11 Uhr unter dem Titel „Liebe und weitere Katastrophen“ ausgewählte Texte von Elke Heidenreich, Doris Dörrie und Axel Hacke. Michaela May, 1952 in München geboren, gehört zu den erfolgreichsten  und bekanntesten Theater- und TV-Persönlichkeiten Deutschlands. Ihre Karriere begann mit einer Rolle in den „Münchner Geschichten“ der verstorbenen Regie-Legende Helmut Dietl. Für die Darstellung als idealistische Kommissarin Obermeier in „Polizeiruf 110“ wurde die vielbeschäftigte Seriendarstellerin, die sich seit vielen Jahren für Mukoviszidose-Patienten engagiert, mit dem Grimme-Preis aus-gezeichnet. Übrigens, Michaela May ist eine gute Freundin der Schauspielerin Jutta Speidel, die 2012 in der „Flurwoche“ in einer Gastrolle zu sehen war.

 

Makellose Morde 

„Crime-Time“ heißt es im Oktober: Wegen des stillen Feiertags hebt sich bereits am Samstag, 31. Oktober, um 16.30 Uhr der Vorhang für Charles Brauer, den legendären „Tatort“-Kommissar an der Seite von Manfred Krug. Charles Brauer vorstellen zu wollen, wäre wohl der Versuch, Eulen nach Athen zu tragen. Schon früh entdeckte der Theatermann das Fernsehen für sich und seinen Beruf. Bereits 1954 spielte Brauer 111 Folgen lang in der NDR-Serie „Familie Schölermann“. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg hieß sein Intendant Gustaf Gründgens. Der Kommissar Brockmeier im Hamburger Tatort wurde 1985 zur Rolle seines Lebens: Als cooler „Swinging Cop“ schreibt der gebürtige Berliner an der Seite von Manfred Krug TV-Geschichte. Die Jazz-CD „Tatort – die Songs“ verkaufte sich mehr als 200.000 Mal und wurde mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Heute leiht Brauer seine Stimme Figuren in Hörbüchern von John Grisham, Tom Wolfe, Mario Puzo und Paul Auster. Im Mondpalast führt der 79-Jährige seine Gäste mit dem Trio „Amanti della Musica“ ins Kabinett der Mörder-Klänge: Unter dem Thema „Erlesene Verbrechen und makellose Morde“ lotet er gekonnt die Abgründe der Krimi-Fantasien von Edgar Allan Poe, Henry Slesar, Bert Brecht und Patricia Highsmith aus. 

 

Ein Schweinchen namens Erika

Wenn Suzanne von Borsody, Tochter des berühmten Schauspieler-Ehepaars Rosemarie Fendel und Hans von Borsody, am Sonntag, 13. Dezember, um 11 Uhr auf der Mondpalast-Bühne ihr Buch aufschlägt, wird es weihnachtlich. Ihre Lesung „Erika – oder der verborgene Sinn des Lebens“ von Elke Heidenreich erzählt davon, wie ein Plüschschwein die Bilanz des Lebens einer geschiedenen Berlinerin von Grund auf verändern kann. Auch Suzanne von Borsody, 1957 in München geboren, kann auf eine beispiellose TV-Karriere zurückblicken. Bereits 1979 erhielt sie für ihre Rolle in der TV-Serie „Beate S.“ die Goldene Kamera. Es folgten u. a. der Grimme-Preis für „Das eine Glück oder das Andere“ und die Auszeichnung „Beste deutsche Schauspielerin“ für ihre Darstellung der Gesine Crespahl in „Jahrestage“ nach Uwe Johnson. Dem Publikum ist Suzanne von Borsody aus dem Fernsehfilm „Wie buchstabiert man Liebe?“ als anrührende Analphabetin sowie aus dem Fernsehfilm „Mensch Mutter“ in Erinnerung, in dem sie an der Seite ihrer Mutter Rosemarie Fendel spielte. 

 

 

Alle Informationen und Termine:

www.mondpalast.com

 

Kartentelefon 02325-588 999

mo–fr 10–19 Uhr, sa 10–14 Uhr

 

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