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3.000 Euro für „schützende Häuser“

Hilfe zur Selbsthilfe: Zum 110-jährigen Bestehen unterstützt Wohnungsverein Herne Kleinbauern-Projekt in Nicaragua

Für ein sicheres Dach über dem Kopf: Aus den Händen der Wohnungsvereins-Vorstand Heinz Letat, Vorstand Klaus Hartmann und Karl-Heinz Abraham, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft (von links), nahm der DESWOS-Vorsitzende Werner Wilkens (2.v.l.) einen Scheck über 3.000 Euro im Parkrestaurant Herne entgegen.

Feiern und Gutes tun: Mit einer Spende über 3.000 Euro für zwei Bauernhäuser in Nicaragua beschloss der Wohnungsverein Herne im Januar den offiziellen Festakt anlässlich seines 110-jährigen Bestehens. Die Spende ging an den Verein Deutsche Entwicklungshilfe für Soziales Wohnungs- und Siedlungswesen (DESWOS e.V.) in Köln. Sie finanziert den Bau von zwei „schützenden Häusern“ in dem Bergdorf San Raffael del Norte, Nicaragua. Die Region ist stark erdbebengefährdet und liegt zudem im Bereich saisonaler Hurrikans. Die meisten der Kleinbauernfamilien leben in Lehmhütten mit gestampften Wänden unter einem Dach aus Plastik oder Wellpappe. „Es ist uns wichtig, über den Tellerrand zu schauen“, sagt Sonja Ogaza, Prokuristin des Wohnungsvereins. „Mit der Spende erhalten Menschen in Not die Chance, sich selber zu helfen – wie es dem Genossenschaftsgedanken entspricht.“ Der Wohnungsverein Herne, eine der ältesten Wohnungsgenossenschaften Hernes, unterstützt DESWOS-Projekte seit 1980 mit einer Gesamtsumme von rund 6.500 Euro.

Mehr Informationen:
www.wohnungsverein-herne.de

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