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Ein Erz-Komödiant kommt ans Licht

60 Jahre weg und nix ist mehr wie es war: REVUE-Komödie „Wat `ne herrliche Welt“ mit schmissigen Songs, Gags und einem Ensemble zum Verlieben – Premiere am 26. März

Mit einem Tagebruch fängt alles an: Fritz, der knorrige Bergmann, klettert aus der Tiefe ans Licht. Vor 60 Jahren – einen Tag vor dem Endspiel zur Fußball-WM 1954 – verlief er sich unter Tage. Jetzt hat er nur eine Frage: Wer hat gewonnen? Diese Antwort und noch eine Schüppe drauf bekommt Fritz in der Komödie „Wat `ne herrliche Welt“ im Mondpalast von Wanne-Eickel. Am Donnerstag, 26. März ist Premiere. Der Vorverkauf läuft.

60 Jahre lang war Fritz – gespielt vom Erz-Komödianten Axel Schönnenberg – weg, und jetzt ist nichts mehr wie es war. Was ist ein Smartphone, was eine E-Mail? Und was haben die Leute nur mit dieser Schalke Arena, in der sich der Rasen wie ein Backblech herausfahren lässt und selbst im warmen Winterregen Skiläufer auf Scheiben schießen?

„Das Stück ist einfach perfekt geschrieben, die Pointen funktionieren hervorragend“, verrät Regisseur Ekki Eumann über den neuen Knüller in Deutschlands großem Volkstheater, natürlich aus der Feder von Hausautor Sigi Domke. Prinzipal Christian Stratmann ist überzeugt: „Unsere Gäste werden die Komödie lieben. Sie hat alles, was das Volkstheater Mondpalast unverwechselbar macht: eine gute Geschichte, klasse Musik und fantastische Schauspieler, die alles geben.“

Alle Mondpalast-Lieblinge dabei
Bei der Besetzung profitierte Eumann von der außergewöhnlichen Beständigkeit des Mondpalast-Ensembles. Die Titelrolle des Bergmanns Fritz Grabowsky spielt Axel Schönnenberg. Die zerstrittenen Verwandten Spackmann und Grabowsky – die einen Opfer, die anderen Gewinner der wirtschaftlichen Entwicklung – werden von den Mondpalast-Lieblingen Silke Volkner, Martin Zaik, Susi Fernkorn und Dirk Emmerich dargestellt. Als verliebter Nachwuchs grüßen die Newcomer Pia Pannenbäcker als Chantal und Andreas Wunnenberg als Raimund. Heiko Büscher gibt den balzenden Italiener Antonio Riviera, Ute Schütgens ist Enne, die schrullige Kioskbesitzerin, die zu allem und jedem ihren Senf zugeben muss.

Jede Menge Ohrwurm-Musik
„In dieser REVUE-Komödie ist richtig viel Ohrwurm-Musik drin. Tolle Songs laden zum Mitsingen ein, dazu komödiantische Dialoge voller Sprachwitz – diese Mischung gefällt mir besonders gut“, verrät Ekki Eumann, selbst ein leidenschaftlicher Musiker. Sigi Domke sei ein Autor, der die Songs für seine Stücke mit besonderer Sorgfalt auswähle und treffend umtexte: „Radio Gaga“ von Queen gehört dazu, aber auch „In the year 2525“ von Zager & Evans, „Pokerface“ von Lady Gaga oder „Road to Nowhere” von den Talking Heads. Taschentuchalarm herrscht beim Titelsong „Wat `ne herrliche Welt“ frei nach „What a wonderful world“ von Louis Armstrong.

Mathias Handrick, der kreative Bühnenbauer des Mondpalasts, hat wieder ganze Arbeit geleistet. Handrick hat einen ganz besonderen Tagebruch konstruiert, Gartenzäune und Hecken ins Rollen gebracht und die knallbunte Isetta durch einen alten Opel Kadett ersetzt. Der gebürtige Dresdner ließ es sich auch nicht nehmen, ein Stück Mauer in die Kulisse einzubauen – als Wende-Kulisse. Auf der einen Seite in Stasi-Grau, auf der anderen Seite in den wilden Farben der Freiheit.

Karten ab 16,50 Euro zzgl. 1 Euro Systemgebühr

Information & Kartenreservierung
Telefon 02325-588 999 (mo–fr 10–19 Uhr, sa 10–14 Uhr)

Premiere
Donnerstag, 26. März 2015, 20 Uhr
Freitag, 27. März 2015, 20 Uhr
Samstag, 28. März 2015, 20 Uhr
Sonntag, 29. März 2015, 17 Uhr

Weitere Termine und Infos:
www.mondpalast.com

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