Drucken  Datenschutz  Impressum   Kontakt    Suche:

„Ich bin doch nur die Petersilie auf dem Tellerrand“

Für „Schagalla“ war kein Zimmer frei: TV- und Bühnenschauspielerin Beate Abraham („Die Lottokönige“) heuerte am Samstag als Patin vergeblich auf der „Wilden Rita“ an – Publikum feierte Gaststar mit stehenden Ovationen

Für „Frau Schagalla“ war kein Zimmer frei: Die TV- und Bühnenschauspielerin Beate Abraham – in diesem Jahr prominente Patin der Oldie-Komödie „Auf der Wilden Rita“ im Mondpalast – kassierte am Samstagabend bei der kultigen Crew einen Korb. Als Bewerberin sprach die 70-jährige Komödiantin („Die Lottokönige“, WDR) auf der „Wilden Rita“ vor, doch bei Mamma Mia und Freundin Hanne hatten im dritten Frühling männliche Mitbewohner die Nase vorn. Mit weiblicher List und Tücke zog die Künstlerin aus Dortmund die Herren der Schöpfung schließlich doch noch auf ihre Seite – und das Publikum bedankte sich für den liebestollen Jux mit stehenden Ovationen.

Ekki Eumann, der künstlerische Leiter des Mondpalasts, hatte Abraham die Gastrolle auf den Leib geschrieben, und die passte wie angegossen. „Ich finde das Stück einfach großartig. Der reiferen Generation darf man die Sexualität nicht absprechen. Wir wissen doch am besten, wie es geht, und können Beziehungen besser einschätzen. Da soll man ruhig uns um Rat fragen“, so Beate Abraham über eine Männersuchende jenseits der 50. Den Riesenapplaus nahm sie bescheiden entgegen: „Ich war doch nur die Petersilie auf dem Tellerrand. Meine Kollegen im Ensemble haben das großartig gemacht.“

Auch wenn es nur ein kleiner Auftritt war, hat sich die Wahl-Dortmunderin vom Mondpalast-Virus anstecken lassen. Sofern es ihr Terminkalender zulasse, komme sie gerne wieder, verriet Beate Abraham: „Sehr gerne für ein anderes Stück oder eine größere Rolle. Vielleicht werden ja alle bisherigen Paten einmal gemeinsam auf der Bühne stehen – dann bin ich natürlich garantiert auch mit dabei.“
 
Mehr Informationen:
www.mondpalast.com

zurück