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Moritz Fiege setzt auf „Helles“

Erfolgreiches Bierjahr 2014: Bochumer Privatbrauerei liegt mit 3,5 Prozent Wachstum klar über Bundesdurchschnitt – Neue Biersorte „Moritz Fiege Helles“ bietet eine milde Alternative zum klassischen Pils

Qualität setzt sich durch. Mit einem Umsatzplus von 3,5 Prozent schloss die Privatbrauerei Moritz Fiege ein erfolgreiches Bierjahr 2014 ab. Damit liegt das Bochumer Familienunternehmen über dem nationalen Markt mit einem Wachstum von 1 Prozent. Auf die gute Nachricht stießen die Inhaber Jürgen und Hugo Fiege am „Tag des Bieres“, 23. April, mit einer Neuvorstellung an. Ab sofort ergänzt „Moritz Fiege Helles“ die Bierspezialitäten in Bochum. Die neue Biersorte im Retro-Look wird erstmals am 30. April bei der Saisoneröffnung „Stühle raus“ im Bermuda3Eck ausgeschenkt.

Für die Branche erfreulich wuchs der Biermarkt in 2014 bei Moritz Fiege im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent, was einem Ausstoß von über 130.000 Hektolitern Bier entspricht. Gründe für die positive Entwicklung seien die Fußball-WM und das warme Wetter im ersten Halbjahr, so die Geschäftsführer Jürgen und Hugo Fiege: „Insbesondere das Pils, unsere Hauptsorte, ist mitgewachsen.“ Zunehmende Bedeutung bekommen die Bierspezialitäten wie Bernstein, Gründer, Radler u. a. Die Biertrinker konsumieren bewusster und suchen neue Geschmackserlebnisse. 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende, beschäftigt das Unternehmen mit Sitz an der Moritz-Fiege-Straße, eine der letzten unabhängigen Brauereien im Ruhrgebiet. Weiter gewachsen ist auch das Interesse an einem Besuch des Unternehmens. 2014 kletterten die Teilnehmerzahlen der „BrauKultTour“ um 15 Prozent auf mittlerweile 9.000 zahlende Gäste. 1,8 Millionen Euro investierten die Fieges 2014 in die Instandhaltung und Erneuerung der Anlagen. Auch 2015 stehen wieder große Ausgaben an, darunter die Anschaffung einer neuen Malzmühle für rund eine Viertelmillion Euro, die das Qualitätsniveau der Moritz Fiege Biere weiter stützen wird.

Die milde Alternative zum Pils
Um den positiven Schwung 2015 fortzusetzen, entschieden sich Jürgen und Hugo Fiege zu einem behutsamen Ausbau des Biersortiments. Ab sofort gehört „Moritz Fiege Helles“ zur Familie der Bierspezialitäten. Das untergärige Vollbier mit einer Stammwürze von etwa 11 Prozent und einem Alkoholgehalt von 4,8 Prozent bietet Biertrinkern eine milde, unbeschwerte Alternative zum klassischen Pils und ein neues Geschmackserlebnis: Die feinen Aromen der Spezialmalze und der ausgewählten Aroma-Hopfen prägen den unverwechselbaren Charakter der neuen Bierspezialität. Erhältlich ist „Moritz Fiege Helles“ in der 0,33 und 0,5 Liter Bügelflasche. Die Markteinführung im Handel erfolgt ab 23. April, in der Gastronomie ab 30. April.

Erinnerung an die eigene Jugend
Mit der neuen Biersorte erinnern die Inhaber Hugo und Jürgen Fiege an die eigenen Jugend-, Lehr- und Studienzeiten in Bochum, aber auch in Bayern: „Unser Elternhaus stand auf dem Brauhof. Wir sind mit dem Duft von Malz und Maische aufgewachsen. Dieses Aroma und den Geschmack des ersten Bieres vergisst man nie. Diese schönen Erinnerungen sind in die Entwicklung des neuen Bieres eingeflossen.“ Der Auftritt der Marke in Blau und Weiß zitiert deshalb liebevoll die Reklame-Optik der 1960er Jahre.

Tradition trifft Zeitgeist
„Retro verbindet Tradition und Zeitgeist“, sagt Hugo Fiege. Zur Tradition gehört in der 137-jährigen Geschichte der in vierter Generation familiengeführten Privatbrauerei Moritz Fiege die strikte Einhaltung des Reinheitsgebots von 1516, das im Übrigen kommendes Jahr sein 500-jähriges Bestehen feiert. Ob Pils, Bernstein oder Helles – die große Geschmacksvielfalt der Moritz Fiege Biere entsteht aus nur vier natürlichen Zutaten, auf deren Qualität und Herkunft die Fiege Braumeister größten Wert legen: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Jürgen Fiege: „Die neue Biersorte beweist aufs Neue die ausgezeichnete Braukunst unserer Brauer. Ihr Ziel ist es, die unterschiedlichen Geschmäcker unserer Kunden mit charaktervollen Qualitätsbieren zu bedienen.“ Der Zeitgeist mag’s im Moment mild: Selbst im Ruhrgebiet, der klassischen Pilstrinker-Region, wächst die Nachfrage nach Bieren mit weniger herbem Geschmack. Eine GFK-Studie aus dem Jahr 2014 zeigt: In ganz Deutschland legen helle Biere am stärksten zu. Beinahe jeder zehnte Käufer entscheidet sich für ein „Helles“.

Mehr Informationen:
www.moritzfiege.de

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