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Erinnerung an einen toten Freund

Flora Gelsenkirchen: „Duo Mos“ interpretiert am 14. Dezember Heucke-Sonate op. 38 für Violine und Klavier bei „Rhein.Ruhr.Modern“

Leidenschaftlich, voller Sehnsucht und doch sehr zart – so klingt die 1. Sonate für Violine und Klavier op. 38 des zeitgenössischen Komponisten Stefan Heucke („Das Frauenorchester von Auschwitz“). Der Hans-Werner-Henze-Preisträger, der seit 1996 in Bochum lebt und bei den Ruhrfestspielen 2014 die Uraufführung seiner Ein-Personen-Oper „Iokaste“ feiern durfte, zählt zu den bekanntesten Komponisten moderner klassischer Musik. Am Sonntag, 14. Dezember, wird die Heucke-Sonate im Rahmen von „Rhein.Ruhr.Modern“ in der Gelsenkirchener Kulturstätte „Die Flora“ zu hören sein, interpretiert vom „Duo Mos“ mit Natalia Demina (Violine) und Olga Andryushchenko (Klavier). Bei der Veranstaltung am Sonntag wird Stefan Heucke, der zurzeit als „Composer in Residence“ in Bremerhaven arbeitet, persönlich zu Gast sein. Beginn des Konzerts ist um 18 Uhr, Karten sind für 13 Euro erhältlich.

„Die Sonate ist das einzige unmittelbar autobiografische Stück, das ich bisher komponiert habe“, sagt Stefan Heucke über sein Werk. „Es ist dem Gedenken eines toten Freundes gewidmet, den ich 17 Jahre lang aus den Augen verloren hatte und im Sommer 2000 auf einem Friedhof wiederfand“. Die Geigerin Natalia Demina und die Pianistin Olga Andryushchenko – beide bilden das „Duo Mos“ – kennen sich, seit sie vor 30 Jahren gemeinsam die Zentrale Musikschule Moskau für hochbegabte Kinder besuchten. Zunächst gingen sie musikalisch getrennte Wege, vor wenigen Jahren trafen sich die Künstlerinnen in Deutschland wieder. Sie gründeten das „Duo Mos“, mit dem sie heute auf deutschen und internationalen Bühnen auftreten.

Karten: 0209-169 9105
Eintritt: 13 Euro (Erwachsene), 10 Euro (ermäßigt)

Mehr Informationen:
www.heucke-stefan.de
www.gelsenkirchen.de

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