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Mehr Wissen – mehr Erfolg

Die Zeiten waren nicht immer leicht, doch er brachte den Umsatz der HOSCH-Fördertechnik stets zuverlässig nach vorn: Krzysztof Lebioda, Geschäftsführer der Tochterfirma HOSCH Polska, darf sich 2011 über das „Goldene Modul“ freuen, den begehrten Ehrenpreis der international tätigen HOSCH-Fördertechnik GmbH mit Stammsitz in Recklinghausen.

Im Rahmen des 26. International Management Meetings (IMM), zu dem die Entscheider der 13 HOSCH-Gesellschaften aus allen fünf Erdteilen eine Woche lang ins Vest reisen, nahm Lebioda, der auch als Gastdozent an der Technischen Universität Wroclaw gefragt ist, die Auszeichnung aus den Händen von Stadtkämmerer Christoph Tesche entgegen. Tesche: „Recklinghausen ist stolz darauf, ein international so erfolgreiches Unternehmen wie HOSCH Fördertechnik in der Stadt zu haben. Wir tun viel dafür, in der Bevölkerung ein positives Wirtschaftsklima zu schaffen. Unser Ziel ist es, Ihr Unternehmen mit den der Kommune zur Verfügung stehenden Mitteln so zu fördern, dass HOSCH die Möglichkeiten erhält, sich weiter so positiv in die Welt hinaus zu entwickeln wie bisher.“ Zum zweiten Mal nach 2006 geht das „Goldene Modul“ an Lebioda, den HOSCH-Geschäftsführer Eckhard Hell 1999 für die polnische Niederlassung gewann. In Recklinghausen würdigte Hell gemeinsam mit dem Firmengründer Hans-Otto Schwarze die „außergewöhnlichen Verdienste“ Lebiodas um die Verbesserung des Kundenservice und die Weiterbildung der Mitarbeiter.

Weltweite Standards
Die firmeninterne Aus- und Weiterbildung basiert weltweit auf denselben HOSCH-Standards. Jeder neue HOSCH-Mitarbeiter durchläuft – je nach Art seiner Tätigkeit – das Kapitel „Fit für HOSCH“, das regelmäßig aktualisiert und angepasst wird. Vertieft wird das Wissen über Produkte, Kundenorientierung, Kommunikation und Führungsverhalten im HOSCH-Trainingszentrum Recklinghausen oder bei Seminaren im Ausland. HOSCH-Gründer Hans-Otto Schwarze: „Wissensvorsprung ist international ein entscheidender Wettbewerbsvorsprung. Unser Ziel ist es deshalb, eine weltweit vergleichbare Qualifikation aller Mitarbeiter zu erreichen.“

Fit für HOSCH

Auch Krzysztof Lebioda machte sich 1999 auf diese Weise „fit für HOSCH“. Als Manager lenkt er seitdem die Geschicke der „HOSCH Techniki Transportowe Polska“, die 2008 ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Unter seiner Leitung entwickelte sich das in der niederschlesischen Stadt Wroclaw ansässige Unternehmen zu einem bedeutenden Mitglied der HOSCH-Firmenfamilie. Dafür wählt Lebioda manchmal auch ungewöhnliche Wege. Kunden und Geschäftspartner lädt der Autofan schon mal zu einer Offroad-Tour mit Quads und Geländewagen ein, um ihnen am nächsten Tag gut gelaunt das neue HOSCH-Spitzenprodukt, den HD-Abstreifer, vorzustellen.

Kraftwerke und Kohlebergbau
Lebiodas Ideen kommen an: Bereits 2006 gewann sein Team den HOSCH Award für eine Umsatzsteigerung von 51 Prozent. Die Hauptgeschäftsfelder für die Abstreifer der polnischen Tochter bilden die Kraftwerksindustrie und der Kohlebergbau. Im Einsatz ist die Spitzentechnologie „made in Recklinghausen“ u.a. an der Lagerstätte in Belchatow bei Lodz, einem der größten und modernsten Tagebaugebiete der Welt mit einem geschätzten Vorkommen von rund zwei Milliarden Tonnen Braunkohle.

13 Töchter - 400 Mitarbeiter
Das dreitägige Treffen der „Abstreifer-Familie“ begann am Dienstag (25.10.) mit einem Blick in die Geschichte und in die Philosophie des HOSCH-Trainingsprogramms (HTP). Noch einmal wurde verdeutlicht, dass ein intensives und gutes Training die beste Vorbereitung für ein erfolgreiches Bestehen im weltweiten Wettbewerb um Marktanteile ist. Sei es die Anwendung der eigenen Produkte auf der Baustelle oder das zielorientierte Verkaufsgespräch mit dem Kunden – die innerbetriebliche Weiterbildung bereitet den HOSCH-Mitarbeiter umfassend auf die Anforderungen des beruflichen Alltags vor.

Die mit Spannung erwartete Verleihung des HOSCH Award eröffnete am Mittwoch (26.10.) den zweiten Tag des Meetings, der mit einer Betriebsbesichtigung der Artur Küpper GmbH & Co. KG in Bottrop, einem Hersteller von Trag- und Förderbandrollen, endete. Neben dem Austausch über ihre internationale Arbeit standen bei den Teilnehmern der Konferenz viele persönliche Gespräche und nicht zuletzt ein geführter Rundgang durch „Recklinghausen leuchtet“ auf der Agenda.

Die HOSCH-Fördertechnik GmbH, 1975 gegründet, beschäftigt an ihrem Stammsitz in Recklinghausen, Am Stadion 36, etwa 120 Mitarbeiter. 13 Tochtergesellschaften in Italien, Skandinavien, Großbritannien, Griechenland, Polen, Frankreich, Spanien, Schweiz, USA, Indien, Südafrika, Australien und Brasilien knüpfen ein engmaschiges Vertriebs- und Servicenetz. Damit ist die HOSCH-Firmenfamilie mit insgesamt mehr als 400 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Sie garantieren ihren Kunden aus verschiedenen Bereichen der Fördertechnik die Lösung komplexer Problemstellungen rund um ihre Bandanlagen.

Informationen:
www.hosch.de