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Ein Hoch auf das Auto

„Anne Tanke“: Sprittige Mondpalast-Revue gibt Gas für den Endspurt zur Premiere am 3. November – Liebe, Musik und viel Verkehr

Ich geb‘ Gas, ich will Spaß: Die neue Mondpalast-Komödie „Anne Tanke“, eine sprittige Revue mit viel Musik, Liebe und Verkehr, drückt auf die Tube. Bis zur Premiere am Donnerstag, 3. November, um 20 Uhr sind es nur noch knapp fünf Wochen. Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann gibt den Kurs vor: „Bei ,Anne Tanke‘ schwelgen wir in den schönen Erinnerungen an das, was Autos 40 Jahre lang für uns bedeuteten. Jeder hat Erlebnisse mit oder in einem Auto, die er nie vergisst.“ Der Vorverkauf hat begonnen. Alle Termine bis Dezember sind buchbar. Karten gibt es ab 23 Euro.

Kein Wunder, dass Stratmann, bekennender Autofan, im Frühjahr selbst die Idee zum Stück hatte. Hausautor Sigi Domke und Regisseur Thomas Rech nahmen sie spontan auf und spannten einen bunten Reigen rund um die nostalgische EGAL-Tankstelle der rüstigen Anne Petroleit (Silke Volkner) und Sohnemann Berni (Martin Zaik), der auch im Alter von 40 Lenzen noch immer keine Frau gefunden hat. Das witzige Bühnenbild mit Tankstelle und vielen fahrbaren Untersätzen entwarf Mathias Handrick, der sich dabei von dem US-amerikanischen Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein inspirieren ließ.

Frau am Steuer – Mann am Steuer
„Anne Tanke“ ist ein Ort, an dem das Leben tobt. Nicht eine der flotten Feger, die regelmäßig im Jeep oder im Mercedes anrollen, finden Gnade vor Annes Augen. Und Männer am Steuer sind sowieso ein Völkchen für sich. Während Berni dauernd über seine Freiersfüße stolpert und über den Köpfen die Benzinpreise ihren irren Tanz tanzen, lästern die Kunden über alles ab, was auf Rädern unterwegs ist: Frauen am Steuer, Männer am Steuer, Stau-Idioten und Parkhaus-Odysseen. Als alle Autos urplötzlich streiken und die Tankstelle zum Dauer-Parkplatz wird, steuert die Lage „anne Tanke“ auf eine Katastrophe zu. Und über allem prangt das Werbebanner: „Was Sie wollen, ist EGAL.“

Wenn die Caprifischer rappen
Mit dem musikalischen Spaß „Anne Tanke“ knüpfen Rech und Domke an das Erfolgsmuster der Ruhrgebiets-Revue „Wat ’ne herrliche Welt“ an. Hits, Schlager und Ohrwürmer, die jeder sofort mitsingen kann, montierten sie – tatkräftig unterstützt vom Ensemble – zu Pkw-Hymnen um. Frei nach George Harrison erklingt „My Sweet Ford“. Der Song „Tanket“ zitiert ein beliebtes Kirchenlied, und die „Caprifischer“ werfen auch als Rap erfolgreich die Netze aus. 
 
Singen macht glücklich
Rio Reiser, Doris Day, Georg Danzer und die Toten Hosen – die musikalische Mischung ist rasant und garantiert vergnüglich. Dafür sorgt als Musical-Coach der Sänger und Pianist Ralf Gottesleben vom Theater „Sago“ in Essen-Rüttenscheid. Regisseur Rech: „Zu den schönsten Momenten für unsere Gäste gehörte es bisher, am Schluss der Komödien gemeinsam mit den Schauspielern zu singen – mal Westernhagen, mal Udo Jürgens. Im neuen Stück dürfen sie die ganze Zeit über mitsingen, denn Singen macht glücklich.“

Was uns das Auto bedeutet hat
Mit der Revue „Anne Tanke“ haben Autor Domke und Regisseur Rech der Tankstelle ihres Vertrauens und den Kult-Autos der eigenen Vergangenheit ein liebevoll-witziges Denkmal gesetzt. Thomas Rech: „Es ist politisch unkorrekt, das Auto zu preisen. Man darf sein Herz nicht mehr an ein Auto verlieren. Wir tun es trotzdem, denn wir wollen uns daran erinnern, was das Auto einmal für uns bedeutet hat: Erwachsensein, Unabhängigkeit und Raum für die erste Liebe. Weil wir umdenken müssen, feiern wir im Mondpalast noch einmal. An CO2-Ausstoß und Klimawandel denken wir morgen!“


Informationen, Termine und Eintrittskarten:

Vorpremieren:
Freitag, 28. Oktober 2011, 20 Uhr
Samstag, 29. Oktober 2011, 20 Uhr
Mittwoch, 2. November, 20 Uhr

Premiere:
Donnerstag, 3. November 2011, 20 Uhr

Kartentelefon
02325 – 588 999
Zentrale Theaterkasse im Mondpalast, Wilhelmstraße 26, 44649 Herne (Wanne)
(mo – fr 10 – 18 Uhr, sa 10 – 14 Uhr)

www.garantiert-stratmann.com